Team Spanien bei der WM 2018 – alle aktuellen Infos über Kader, Trainerstab, Wettquoten & Wetttipps

Einst galt Spanien als Geheimtipp, doch der Aufstieg im Laufe der letzten 10 Jahre ließ natürlich die allgemeinen Erwartungen hochschnellen, da bedeutende Fußballturniere alle zwei Jahre stattfinden. Die WM 2018 verkörpert für Spanien die 10-Jahres-Marke: Der Erfolg begann mit der Europameisterschaft 2008, setzte sich fort mit der WM 2010 und gipfelte zuletzt im Sieg bei der Europameisterschaft 2012. Doch diese goldene Zeit für Spanien, die alle vier Jahre die Welt wie magisch verzauberte, hat sich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings in eine tiefgehende Phase des Übergangs verwandelt und wenige Spieler aus dieser goldenen Ära werden zur WM in Russland antreten. Natürlich hat Spanien trotzdem noch die Möglichkeit sehr weit kommen, wenn erst einmal die schwierige Gruppenphase überstanden ist.

Tipps für Wetten auf Spanien während der Weltmeisterschaft 2018

 

Obwohl sich Spanien auf Platz 6 der Weltrangliste etabliert hat, befindet es sich erstaunlicherweise in einer Gruppe mit einer noch höher eingestuften Mannschaft. Zum Zeitpunkt der Auslosung war Spanien die achtbeste Mannschaft der Welt, doch weil der Gastgeber Russland sogar in den Top 7 platziert wurde, rutschte Spanien in den zweiten Lostopf. Die resultierende Auslosung für die Gruppenphase bescherte den Spaniern eine unangenehme Überraschung, da der Lokalrivale Portugal im ersten Spiel auf sie warten wird. Spanien ist mit einer Quote von 1.57 der Favorit für den Gruppensieg, gemeinsam mit dem Titelverteidiger der EM 2016, Portugal 3.00. Von Marokko 21.00 und dem Iran 41.00 wird keine Qualifikation erwartet. Es gilt mit einer Quote von 1.50 als sehr sicher, dass sowohl Spanien als auch Portugal weiterkommen, sowie mit 2.25 als wahrscheinlich, dass Spanien den ersten und Portugal den zweiten Platz belegt. Im Fall des umgekehrten Szenarios liegen die Einsätze bei 4.00.

Der wichtigste Aspekt, der Spanien den Sieg im Turnier kosten könnte, ist der “Portugal Faktor”. Nach dem Zusammentreffen der zwei Rivalen von der iberischen Halbinsel im ersten Spiel wird erwartet, dass beide Marokko und den Iran klar besiegen. Sollte jedoch Spanien gegen Portugal im ersten Spiel verlieren, wäre die Chance auf den spanischen Gruppensieg ernsthaft gefährdet. Sogar wenn Spanien sich im ersten Spiel mit einem Unentschieden von Portugal trennen sollte, kann die Platzierung in der Gruppe anhand der Tordifferenzen entschieden werden – es hinge dann davon ab, wer mehr Tore gegen die beiden schwächeren Teams erzielt hat. Die Spanier musste in einer Qualifikation bisher erst dreimal eine Niederlage einstecken, in diesem Fall wird erwartet, dass sie in Russland von hinten wieder aufholen.

Wenn Spanien in der Gruppenphase den zweiten Platz erreicht, könnten sie im ersten K.O.-Spiel dem Gastgeber Russland mit seinen Massen von Anhängern gegenüberstehen, das wäre für das erste Spiel der zweiten Phase ein gänzlich unerwartetes Ereignis. Alvaro Morata vom FC Chelsea wird mit 3.00 als Spaniens Spitzentorschütze gehandelt, zusammen mit Diego Costa 4.00, David Silva und Isco 7.00. Jeder dieser vier Spieler erzielte fünf Tore in der Qualifikation, es könnte deswegen sehr schwierig werden, aus dem Quartett einen Gewinner auszuwählen. Insgesamt sind Moratas Quoten für den Posten des Torschützenkönigs mit 26.00 jedoch gesunken, zusammen mit Costa 51.00, der in etwa gleichauf gelistet wird. Spanien wird mit einer Quote von 6.00 sehr wahrscheinlich die Spitzenmannschaft der Europameisterschaft, nur für Deutschland 3.75 und Frankreich 4.50 liegen die Gewinnquoten noch niedriger.

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Obwohl Spanien seit 54 Jahren das erste Land ist, das als amtierender Weltmeister während der Gruppenphase einer Weltmeisterschaft besiegt wurde, sehen die Buchmacher dennoch gute Chancen für die Spanier, ihr katastrophales Spiel in Brasilien zu verarbeiten und diese Erfahrung in Russland hinter sich zu lassen. Der spektakulären Niederlage mit 5:1 gegen Holland folgte das 2:0 gegen Chile, daraufhin packten die Spanier schnell ihre Siebensachen zusammen. Trotzdem wird Spanien laut FIFA Rankings immer noch auf Platz 6 der Weltrangliste eingestuft und Buchmacher sehen das Land sogar unter den Top 5 der Teilnehmer in Russland. Die allgemeine Quote für das Team von Trainer Julen Lopetegui liegt bei9.00, das ist dieselbe Wettquote wie die von Argentinien, das 2014 im Finale besiegt wurde. Nur Deutschland und Brasilien mit jeweils 6.00 und Frankreich mit 7.00 erreichen einen niedrigeren Wert.

Die erwartete Aufstellung Spaniens für die Weltmeisterschaft

Spanien meisterte die Qualifikationsspiele mit einem schnellen Tempo, das Ergebnis waren 36 Tore in 10 Spielen und neun Siege. Nur das Unentschieden mit 1:1 gegen Italien hielt die Mannschaft davon ab, mit 100% an gewonnen Matches einen neuen Rekord in der Qualifizierungsrunde aufzustellen. Den Fans der Premier League werden in der spanischen Aufstellung eine Menge bekannte Namen auffallen, zum Beispiel David de Gea von Manchester United, der inzwischen als Nummer eins des Teams gesetzt ist. Der frühere Favorit vom FC Liverpool, Pepe Reina, wird vermutlich als Erster eingewechselt, falls de Gea verletzt werden sollte. Spanien behält gerne eine grundsolide Gruppe von Defensivspielern in der Hinterhand, die erste Wahl besteht hier aus zwei Spielern des FC Barcelona und zwei Spielern von Real Madrid. Gerard Pique und Sergio Ramos wären die erste Wahl für die Viererkette der Abwehr, zusammen mit Jordi Alba und Dani Carvajal als Außenverteidiger.

Insgesamt wird 2018 sicherlich ein entscheidendes Jahr für Andres Iniesta. Der Spieler, der das Tor zum Sieg für Spanien im Finale 2010 erzielte, könnte auf dem Weg zum FC Barcelona sein, damit würde er der Vertragsunterzeichnung von Philippe Coutinho folgen. Die WM wird höchstwahrscheinlich Iniestas letztes großes internationales Turnier. Auch das Mittelfeld befindet sich im Alterungsprozess im Bezug auf David Silva (32) von Manchester City und Sergio Busquets (29) vom FC Barcelona, aber auch die jüngeren Spieler Koke (26) und Marco Asensio (22) werden mit großer Wahrscheinlich während der Spiele zum Einsatz kommen. Spanien hat sowohl Optionen als auch Ziele in Hülle und Fülle: Besonders der Star von Real Madrid, Isco, wird als Spieler mit tragender Funktion betrachtet, entweder als offensiver Mittelfeldspieler oder Stürmer. Mit Diego Costa, der inzwischen wieder bei Atletico Madrid spielt, oder Alvaro Morata vom FC Chelsea als Alternative, wird Spanien keine großen Schwierigkeiten haben, erfolgreich zu spielen. Es gilt als wahrscheinlich, dass Thiago Alcantara, Aritz Aduriz und Pedro vom FC Chelsea die Topbesetzung der spanischen Formierung bilden.

Vermutlich wird Spanien versuchen, im ersten Spiel gegen Portugal ein Team aufzustellen, das das Nachbarland mit dessen eigener Taktik schlägt, also so, wie Portugal gegen den Rest Europas während der EM 2016 gespielt hatte. Portugal gewann damals lediglich ein Spiel innerhalb der regulären Spielzeit und absolvierte alle drei Gruppenspiele mit Unentschieden. Einmal ging die Partie sogar ins Elfmeterschießen, ein anderes Mal reichte es nur dank der Extrazeit zum Sieg. Auf dem Feld entkräften sie schlicht nach und nach die gegnerische Mannschaft, daher darf man beim Auftakt Spaniens eine 4-5-1 Formation erwarten, die Alba, Pique, Ramos und Carvahal im hinteren Feld und vor de Gea beinhaltet.

Mit nur einem Spieler an der Spitze ist die wahrscheinlichste Option Morata oder vielleicht auch Isco, das Mittelfeld wird in der Mitte mit Busquets, Silva und Iniesta und außen möglicherweise mit Koke und Asensio besetzt werden. Diese Aufstellung wird sich sicherlich noch ändern und in den Gruppenspielen zu einer 3-5-2 oder 4-4-2 Formation werden, da der Gruppensieg am Schluss eventuell von der Tordifferenz zu Portugal abhängen könnte. Das gilt natürlich nur für den Fall, dass das erste Spiel zwischen Spanien und Portugal mit einem Unentschieden endet.

  • David de Gea

    Während seiner sieben Jahre bei Old Trafford ist aus de Gea ein solider fundamentaler Spieler in der Mannschaft von Manchester United geworden. Es wird davon ausgegangen, dass er für die nächsten 10 Jahre Spaniens Nummer Eins sein wird. Mit nur 27 Jahren war de Gea schon die dritte Option für die Position als Nationaltorwart für die spanische Mannschaft, die allerdings 2014 eine katastrophale Weltmeisterschaft erlebte. De Gea war dabei der einzige Spieler, der nicht einmal zum Einsatz im Spiel kam. Mit 25 Spielen in der Nationalmannschaft kommt de Gea eine Schlüsselrolle zu, wenn Spanien im Sommer die WM gewinnen will.

  • Sergio Ramos

    Er wird beim Turnierstart in Russland erst 32 Jahre alt sein, mit 149 Spielen für die Nationalmannschaft gehört der Real Madrid Star allerdings schon jetzt zu den erfolgreichsten Spielern, über die Spanien in den nächsten Jahren verfügen kann. Er wird dabei sogar Iker Casillas Rekord von 169 Einsätzen im Nationalteam übertreffen. Ramos hat eine der Schlüsselrollen in der spanischen Mannschaft inne, die zwischen 2008 und 2012 immerhin drei der bedeutendsten Turniere gewonnen hat, zudem trifft er für seinen Club mit großer Regelmäßigkeit in wichtigen Spielen.

  • Isco

    Der 25-jährige Starspieler von Real Madrid könnte entscheidend sein, wenn Spanien während der WM in Russland weit kommen sollte. Er war Teil des spanischen Olympiateams 2012 und des U-21-Teams, das die Europameisterschaft gewann, Isco traf dabei im Finale gegen Italien. Er erzielte zwei Tore in dem wichtigen Sieg über Italien in der Qualifikation und hat bisher sieben Treffer in 24 Partien für Spanien vorzuweisen.

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